Archiv für Juni 2008

ich will im schaum baden

beurlaubt

unglaublich aber wahr.
ich konnte mich gerade beurlauben lassen, um zur fanmeile zu fahren und mir dort die deutsche nationalmannschaft angucken zu können.
diese besucht nämlich, nach der gestrigen niederlage gegen spanien, berlin.
oh mann. unglaublich.

ich genieße einfach die zwei stunden, die ich früher frei habe, trinke auf meinem balkon einen kaffee und rauche dabei eine zigarette.

highlight des gestrigen abends:

deutschland ist NICHT europameister

wenigstens etwas!!!
das einzige was mir zu fußball noch einfällt:

ein schuh fehlt…

was für ein samstag!
angefangen hat er eigentlich, als ich um 9 uhr morgens zuhause angekommen bin und schnell schlafen gegangen bin, weil meine mitbewohner mir entgegen kamen um irgendwohin zu fahren.
4 stunden später wurde ich dann von japanischer metal musik geweckt.
was für ein spaß.

mit vielen verschiedenen zwischenstops: 1., 2., 3., 4., 5.(hier hörte ich mir die geschichte an, dass sich meine verabredungen auf dem weg mit deutschland schreienden idioten prügeln mussten) landete ich dann schließlich hier.
vor dem urban krankenhaus. ich sag euch, dass ist nicht nur als patient das beschissenste krankenhaus, sondern auch wenn man auf jemanden wartet, der eine alkoholvergiftung hat.

naja. ein vollkommen abgerundeter abend.

wochenrückblick

durchschnittlich 5 stunden schlaf pro tag
deutschland ist im finale
zu viel nikotin (eine packung tabak in 3 tagen)
zu wenig essen
letzte musikprüfung meines lebens (2 minuten durchgelesen und dann abgegeben)
erster geplanter mittagsschlaf meines lebens
zu viel bier
labiles kichern
komische magenschmerzen
alkohol auf schmerztabletten

kino:
leroy
ein unterhaltsamer film.
es geht um einen 17 jährigen afro- deutschen (leroy), der sich in eva verliebt. evas vater ist verbandsvorsitzender der örtlichen rechtspartei und ihre brüder sind nazi- skins.
der ganze film ist ziemlich überspitzt. in dem gespräch mit dem haupdarsteller, alain morel und dem regisseur, armin völckers, welches ich nach dem film führen durfte sagte der regisseur, dass der film mit voller absicht voller klischees sei, weil er ernste filme, die rassismus thematisieren nicht mehr sehen könne.
alain morel erzählte noch viel von dem alltagsrassiusmus den er so erlebt.
beide sehr symphatisch und ja… ein netter film.




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