philosophische Momente

Trotz meiner Unreligiösität wurde ich durch meine Umwelt scheinbar so sozialisiert, dass ich irgendwie daran glaube, dass es nach dem Tod noch etwas gibt.
Es gibt Menschen die an den Himmel glauben und sich so, dank ihren Glaubens, etwas schönes vorstellen (‚Gott passt auf mich auf….‘) oder Menschen die sich vorstellen, dass man dort ist wo man will mit allen Menschen die man um sich haben möchte, die auch dort sind wo sie wollen (aber halt trotzdem irgendwie gemeinsam). Diese Art von Menschen stellen sich etwas schönes vor.
Dann gibt es noch die Menschen, die meinen dass man einfach weg ist. Die biologische Sichtweise.
Doch dann gibt es auch diese, die sich etwas ganz anderes Vorstellen.
Meine Vorstellung beispielsweise ist, dass man in ein schwarzes Nichts kommt. Man fühlt noch und man ist auch noch man selbst, jedoch ist man ganz alleine in einem schwarzen Loch. Soetwas ähnliches wie das Universum, bloß mit Luft, ohne Sterne, ohne Planeten, ohne Sonnen und ohne irgenein Licht. Ganz allein, traurig und einsam ist man dort und das für die restliche Unentlichkeit.
Ist es die Vorstellung der Hölle? Nein, daran glaube ich nicht. Es ist meine Vorstellung von dem Dasein nach dem Tod eines jeden Menschen.

Beängstigend…


2 Antworten auf “philosophische Momente”


  1. 1 princess k. 29. Oktober 2008 um 3:15 Uhr

    die letzte zeile trifft es ganz gut „Beängstigend“… geht es dir irgendwie schlecht oder wieso philosophierst du über schwarze löcher im jenseits?

  2. 2 helenm 29. Oktober 2008 um 13:59 Uhr

    Schlecht geht es mir nicht. Ich habe mich bloß darüber mit jemandem unterhalten und irgendwie hat es mir Angst gemacht.

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