Eine Autobiographie für die Zukunft

Beim Aufräumen fand ich ein Heft aus der 6. Klasse mit der Aufschrift „Texteverfassen“.
Ein ganz besonderer geht über meine Zukunft.

Eine Autobiographie für die Zukunft von …
Unsere Grundschulzeit lag nun hinter uns. Die folgenden sechs Wochen Sommerferien vergingen wie im Fluge. Bald schon fieberte ich neugierig und sehr gespannt meinem ersten Schultag an der Oberschule entgegen.
Als ich mich dann endlich ziemlich aufgeregt dem Schultor näherte begegnete ich einem Mädchen, das anscheinend auch sehr aufgeregt war und ihren ersten Schultag auf dem Gymnasium hatte.
Es stellte sich heraus, dass sie in die gleiche Klasse wie ich gehen würde. Wir freuten uns beide, weil wir uns ja schon unterhalten und etwas kennengelernt hatten. Sie hieß Christin. Im ersten Halbjahr, in dem sich entschied, ob wir weiterhin auf dieser Schule bleiben durften, wurde wir immer bessere Freundinnen. Wir hatten Glück, denn wir beide schafften das Probehalbjahr.
Vier Jahre später erzählte mir Christin, dass sie nach Amerika ziehen müsse, weil ihr Vater dort eine Arbeitsstelle gefunden hätte. Ich war natürlich sehr traurig, da sie ja meine beste Freundin war.
Als sie dann weg war wurden meine Noten und meine Laune immer schlechter. Ich blieb in der 11. Klasse sitzen.
In meiner neuen Klasse lernte ich einen Jungen namens Tobias kennen. Ich verliebte mich in ihn. In der 12. Klasse wurden wir ein Paar. Da er eine eigene Wohnung hatte, beschloss ich zu ihm zu ziehen. So zog ich bei Tobias ein.
Wir machten beide das Abitur. Ich schaffte es mit einem Durchschnitt von 1,3 und er mit 1,1.
Nach der Schule beschlossen wir für ein Jahr nach Paris zu gehen. In Paris jobbte ich als Barkeeperin und Kellnerin in einer Bar. Nach einem Jahr wollte ich zurück nach Deutschland, um zu studieren. Doch Tobias wollte in frankreich bleiben. So kam es, dass wir uns trennten. Er bleib in Frankreich und ich ging zurück nach Berlin.
Mit 19 fing ich an Pädagogik, Medizin und Naturwissenschaften an der Humbold Universität zu studieren. Nebenbei jobbte ich als Kellnerin und ging in einen Schwimmverein. Mit 28 schloss ich mein Studium ab. Bis ich 30 Jahre alt wurde, arbeitete ich in einem Kindergarten für schwerbehinderte Kinder. Zu meinem 31. Geburtstag bekam ich ein Flugticket nach Afrika, um meinen Traum anderen Menschen zu helfen zu verwirklichen. So flog ich nach Afrika in ein kleines Dorf namens Samba und unterrichtete dort ehrenamtlich Mädchen und Jungen, die kein Geld hatten, um für die Schule zu bezahlen. Dort lernte ich Jeffray kennen, der auch ehrenamtlich Kinder unterrichtete. Bei ihm wohnte ich auch. Mit der Zeit verliebten wir uns und wurden ein Paar.

Ich denke bisher war mein Leben sehr ausgefüllt und ich hoffe, es wird auch so weiter gehen.


3 Antworten auf “Eine Autobiographie für die Zukunft”


  1. 1 UMBRELLA 11. Januar 2009 um 1:42 Uhr

    OH, so einen Text musste ich auch verfassen-auf Englisch allerdings! Und ich habe auch überlegt ihn zu posten!

  2. 2 Wendy 14. Januar 2009 um 0:55 Uhr

    Das Gutmenschentum hast du hoffentlich heute aufgegeben?

  3. 3 helenm 15. Januar 2009 um 22:45 Uhr

    Mh naja, er hat sich wohl verändert. Aber bisher hat sich sowieso nix davon verwirklicht und dass ich nach Paris gehe… ha… das war echt ein komischer Einfall.

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