Archiv der Kategorie 'du stehst da...'

I don‘t want to talk about myself but about moon rays…

„I need one kiss from you.
I don‘t want hear I‘m to young.
I‘m looking in your eyes and you give me hope.“

im

„Für die, die noch nie gehört haben, wie ich mich über diese Frau auslasse.“ oder „You’re so indie rock it’s almost an art.“

Durch Sauerkrauts (He’s back!) tollem Beitrag über seine scheinbar ziemlich traurige Kindheit nicht nur im östlichen Teil Berlins, sondern auch noch im östlichen Teil dieser ganzen beschissenen Bundesrepublik bin ich auch mal wieder auf meine Oma gekommen.
Meine Oma hat schon seid 3 oder 4 Jahren die 80er Grenze überschritten und dieses ist nicht das erste Jahr indem ich mich wirklich Frage wem das nutzt. Sie ist nicht nur eine Rassistin und eine Nazifrau, nein sie ist auch noch menschlich die schrecklichste Person die ich so im Sinn habe.
‚Deutschland braucht mal wieder nen kleinen Adolf.‘ hört man wirklich gerne, wenn man mal kurz anruft um zum Geburtstag zu gratulieren…
Glücklicherweise lebt sie in einer anderen deutschen Metropole, wo sie ihren einen schwulen (ganz wichtige Information, die immer und immer wieder betont wird) Freund, ihre Putzfrau (die zum größerem Teil Seelsorgerin für sie ist), ihren Fernsehr (auf dem NUR Sportsendungen geguckt werden) und sonst noch 2- 3 ältere Menschen hat. Das ist zumindest die größte Vorsorge sie, hoffentlich, nie wieder sehen zu müssen.

Außerdem:
Es gibt schon seid einiger (kurzen) Zeit einen wundervollen neuen Blog.
TOFUBURGER
Hier ein kleiner Eindruck:

Das Beste
Es lässt mich nicht ruhen
Wie kann ich wirklich was
für Europa tun?
Und wenn du mich einen Landesverräter nennst:
Das Beste wäre für Europa,
wenn Frankreich bis an die Elbe reicht
und Polen direkt an Frankreich grenzt.
Wolfgang Neuss (1965)

oder auch:
‚Sie wollten den totalen krieg haben. Wir haben ihnen gegeben worum sie gebettelt haben.‘

Die Hände waschen, die Haare waschen, die Zähne putzen, den Boden wischen, Sald putzen, die Küche putzen, Salat waschen,…

Schön ist es wenn man sich so die Kommentare auf seinem Blog anguckt und man auf soetwas stößt:

#
Name: Heidi Klum Bilder | URI: http://www.tom-hengst.de/2008/11/01/heidi-klum-bilder/ | IP: 62.206.222.160
[…] Das schreiben andere Seiten über “Heidi Klum”:Für mich ist Heidi Klum visuelle Peinigung.Germanys next Topmodel – Beim Casting bewerben und teilnehmen […]
Verfasst am Nov 1, 1:01 PM | Kommentar bearbeiten | Kommentar löschen — Beitrag “Für mich ist Heidi Klum visuelle Peinigung.” bearbeiten | Beitrag ansehen

Okay, da denkt man sich erstmal so garnix, doch wenn man sich dann die Seite dazu anguckt gerät man doch ins Stocken. Eine Seite aufder es nur um nackte und sexy bekleidete deutsche und internationale ‚Stars‘ geht.
Wow, sogar verlinkt ist die Helen M.. Wegen einem Prinz Pi Kommentar.
Tom Hengst weiß halt was gut für dich ist… der hat doch auch nur einen ganz Kleinen.
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Seid dem 1. September gibt es den dritten Band der Lehmann-Trilogie und am 09.12.2008 ließt Sven Regner für 17 € aus diesem vor.
Mal sehn ob das nicht ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk wird, was ich jemandem mache…

Putzen – Mark Boombastik

Passagiere verhindern Abschiebeflug

Passagiere verhindern Abschiebeflug – Polizei Rollkommando stürmt mit
Schildern und Gummiknüppeln auf Reisende ein

Paris, 18. Oktober 2008, 16 Uhr: Den Abflug aus dem neu designten Terminal E des Flughafens Paris Charles de Gaulle hatte ich mir anders vorgestellt. Während die regulären Passagiere des Flugs Air France 718 nach Senegal direkt aus der eleganten Halle vorne ins Flugzeug steigen, sind am Heck des Fliegers Vorkehrungen getroffen worden, um einen unfreiwilligen Gast an Bord zu befördern: eine extra Gangway steht auf dem Flugfeld, der Zugang eng umstellt von drei Polizeifahrzeugen. Beim Betreten der Kabine kommen mir protestierende Passagiere auf dem Weg zum Cockpit entgegen, tumultartiges Getöse dringt aus dem hinteren Teil des Flugzeugs nach vorne. Ich drängle mich durch zu meinem Platz im hinteren Teil des Flugzeugs – mindestens sechs Polizisten drücken einen gefesselten, jungen Afrikaner auf die Sitzflächen der letzten Bankreihe. Eine Polizistin mit Lederhandschuhen macht sich am Kopf des Abschiebehäftlings zu schaffen oder hält ihm den Mund zu. Trotzdem gelangen immer wieder Klagen und Schreie des unfreiwilligen Passagiersan unsere Ohren. Abgeschirmt wird die Szene von etwa drei Zivilbeamten, im Hintergrund Richtung Ausgang stehen zusätzliche uniformierte Polizisten, die groteske Szene umringt von unterschiedlichsten Passagieren, die protestieren, auf Polizei und Crew einreden, argumentieren, ihrer Fassungslosigkeit über die Vorgänge in der Kabine Ausdruck verleihen.
Ein Gutteil der Fluggäste ist in eine Art Stehstreik getreten – das Flugzeug ist voll, man weigert sich, unter diesen Umständen loszufliegen.
Ein Passagier bringt die Polizeiaktion mit der Kolonialgeschichte in Verbindung, ein älteres Paar hält Crew und Polizei lautstark die Passagierrechte vor. In unterschiedlichsten Sprachen wird gefragt, warum Air France solche Vorgänge an Bord zulässt, Forderungen, der Kapitän solle die groteske Szene beenden, werden laut. Der taucht auch auf, doch obwohl die Situation langsam tumultartigen Charakter bekommt, bricht er die Sache offenbar nicht ab, verzeiht sich unverrichteter Dinge in die Pilotenkanzel.

Die Situation eskaliert, als CRS Spezialeinheiten, martialisch ausgestattet mit Helmen, Schildern und Gummiknüppeln, in der Kabine auftauchen: Passagiere werden eingeschüchtert, Leute die Fotos machen oder filmen, werden bedroht, Rentner werden angeherrscht, die Stimmung im Flieger wird dadurch erst richtig aufgeheizt. Plötzlich stürmt das 6 bis 10 köpfige Rollkommando durch das halbe Flugzeug, knüppelt wahllos auf Passagiere ein, greift sich schließlich einen großen afrikanischen Mann. Andere Fluggäste gehen empört dazwischen, ein Frau versucht den Passagier festzuhalten, andere stellen sich in den Weg, das Rollkommando prügelt sich seinen Weg zurück zur Gangway und zerrt den Passagier aus dem Flieger. Eine alte Dame steht wegen der Aktion unter Schock und bricht fast zusammen, Sanitäter rufen den Flughafenarzt herbei. Kurz darauf bricht die Polizei die Abschiebeaktion ab, die Zivilpolizisten packen ihre Sachen zusammen. Es dauert ewig, bis der junge Afrikaner von seinen Fesseln befreit ist. Endlich verlässt die gesamte Kompanie unter Applaus der Zuschauer das Flugzeug. Ein Amerikanischer Fluggast vergleicht die Aktion mit Nazi-Germany. Fazit: Sanitäter und Ärzte sind noch eine halbe Stunde mit der Ohnmächtigen beschäftigt, das Flugzeug startet mit einer Stunde Verspätung, ein kritischer Passagier wird zunächst provoziert, dann verhaftet, und am Mitflug gehindert.

Christoph Schäfer, Dakar, 19.10.2008

‚Ein kleines Wunder.‘

[…]
„Ich glaube, man sollte mal woanders hingehen. Das geht mir hier alles irgendwie auf den Zeiger.“
„Gute Idee.“
„Aber in keinen von Erwins Läden. Ich kann die Penner gerade alle nicht sehen.“
„Ich auch nicht.“
„Wir können ja in die Kaffeebar gehen.“
Sylvio verzog das Gesicht. „Das ist ein Scheißladen, Herr Lehmann. Nichts ist so schlimm wie kneipen von ehemaligen Besetzern.“
„Ja, das sind alles Scheißläden.“
„Ich kann diese autonomen Arschlöcher nicht ertragen.“
„Dann lass uns hier noch einen nehmen.“
[…]
Zwei Stunden später verließen sie dann doch den Elefanten. Es reichte, und sie waren betrunken und bereit für die Kaffeebar. „Ich brauche jetzt was Perverses“, sagte Sylvio.
Die Kaffeebar war in der Manteuffelstraße. früher war es eine kleine Bar gewesen, nicht größer als ein Wohnzimmer und ebendso eingerichtet, seltsam zwar, aber irgendwie nett, wenn man die Leute kannte. Heute war es ein Riesending, die Hausbesitzer waren zu Geld gekommen und hatten im Rahmen ihrer Haussanierung auch gleich die Kneipe ausgebaut.
Sie setzten sich an die Bar und batrachteten das Treiben der zumeist männlichen Gäste, von denen viele Stiefel trugen und Bundeswehrhosen, was Herrn Lehmann unangenehm an seine Dienstzeit erinnerte.
„Das sind so richtige Hetero- Rabauken“, sagte Sylvio amüsiert, „so richtige Antifa-Deppen, mannomann, ich glaub, ich muss kotzen.“
[…]
Herr Lehmann – Sven Regner




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